Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Sinkewitz ein
Jüngste Meinung hierzu von Bernard Remie: Die Auflage, eine Geldbuße an eine gemeinnützige Einrichtung zu zahlen, sollte Patrick Sinkewitz erfüllen durch eine Spende an SPORT-TRANSPARENCY - FÜR DEN SAUBEREN SPORT e.V. in Bonn. Dieser Verein ist gemeinnützig und sein Ziel ist der saubere Sport. Dort ist das Geld wohl am besten aufgehoben. Alle Meinungen anzeigen
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Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die Ermittlungen wegen Betrugsverdachts gegen Radprofi Patrik Sinkewitz gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt. Der ehemalige T-Mobile-Fahrer, der ein Doping-Geständnis abgelegt hat, muss eine fünfstellige Summe an gemeinnützige Einrichtungen entrichten.
Durch den Verlust seines Arbeitsplatzes und anderer Einnahmequellen sei der 27-Jährige schon ausreichend bestraft, sagte Staatsanwalt Friedrich Apostel der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem habe er sich im Verlauf der Ermittlungen kooperativ und geständig gezeigt. Von einer Anklageerhebung habe man nicht zuletzt auch im Hinblick auf eine drohende Sperre durch die Sportgerichtsbarkeit abgesehen, so Apostel weiter.
Das Urteil des Sportgerichts des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) wird in den nächsten Tagen erwartet. Als Kronzeuge kann Sinkewitz mit einer Reduzierung der Sperre auf ein Jahr rechnen.