Salzgeber verzichtet im Dopingfall Rusty auf Rechtsmittel
Dressur-Europameisterin Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) hat am Montag gegenüber der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ihren Verzicht auf Rechtsmittel gegen das am 06. Februar 2004 von der Disziplinarkommission der FN wegen eines Dopingvergehens ausgesprochene Urteil erklärt. Darin war die 45-jährige Reiterin wegen fahrlässigen Turniereinsatzes ihres Pferdes Rusty beim Weltcupfinale 2003 in Göteborg bei gleichzeitigem Vorhandensein einer nach § 67 a Ziffer 1 Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) verbotenen Dopingsubstanz (Testosteron) zu einer Sperre von zwei Monaten verurteilt worden.
Durch den Verzicht auf Rechtsmittel wird das Urteil rechtskräftig. Salzgeber akzeptierte somit die zweimonatige Sperre (01. März bis 01. Mai 2004), die Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro sowie die Übernahme der Verfahrenskosten.